Geschichte der Zuckerfabrik/Sladorana d.d. Županja

Die Bewohner von Županja sind immer mit Liebe und Respekt mit Ihrem Land umgegangen. Das Land dankte es ihnen, indem es sie mit einem Reichtum an Früchten wie Zuckerrüben beschenkte, aus denen nach erstklassiger Verarbeitung "Sladonija" Zucker entsteht - ein kleines tägliches Wohlgefühl, das uns den Reichtum und das eigentliche Wesen von Županja, Liebe und Wärme vermittelt. Die Zuckerfabrik „Sladorana dd“ nahm den Betrieb am 15. August 1947 auf. Sie wurde von der tschechischen Firma ČHD-Skoda entworfen und von Dedek Plašetko projektiert, so dass auch die erste Ausrüstung in der Fabrik und die ersten Kessel von Skoda gefertigt wurden.
 
Die anfängliche Zuckerrüben-Verarbeitungskapazität war 1350 Tonnen pro Tag und wurde mit kontinuierlichen Investition auf die Kapazität von nun 6.000 Tonnen, mit einer ständigen Steigerung der Qualität des Zuckers erhöht. Rekonstruktionen wurden im Jahr 1956 durchgeführt. Es erfolgte eine Erweiterung der Kapazität der Abfallzelle , welche die Produktionskapazität auf 1.500 Tonnen pro Tag erhöht hat. Dieses Investment wurde von Arbeitern von „Sladorana“ durchgeführt.

1962. -Installation eines neuen Extraktionsturms, Geräte zur Saftreinigung, neue  Zentrifugen,  die Kalkkapazität wurden erhöht, die Kapazität zum Trocknen von Rübenschnitzel, ein Kessel zur Dampferzäugung und einen Speicherbereich für Zuckerrübenschnitzel. Diese Rekosnstruktion hat das deutsche Unternehmen BMA Hannover projektiert, welches zusammen mit den einheimische firmen "Duro Đaković "aus Slavonski Brod und" Tehnik "aus Zagreb an der Montage teilgenommen hat. Solch eine Rekonstruktion erhöhte die Kapazität auf 3.000 Tonnen pro Tag.

1964 wurden zwei Lucks Silos gebaut, mit einer Kapazität von jeweils 8300 Tonnen, und im selben Jahr wurde eine automatische "Hesser"-Verpackungsmaschine gekauft und installiert.

1977 wurde ein "Eberhart"-Kalkofen errichtet  und drei "Stord"-Maschinen für die Zellstoffpressung, zwei BMA-Trommeltrockner eingebaut mit Rohölantrieb  sowie  pneumatische Anlagen für die Trocknung der Rübenschnitzel, wodurch die Lagerkapazität um 4.500 Tonnen pro Tag erhöht wurde.

1989. Da die vorherige Rekonstruktion nicht vollendet war, wurde weiterhin investiert , so dass ein "Silver Weibull"-Trommelschnitzler für Zuckerrübenschnitzel, ein  "Putsch"-Steinfänger sowie zwei "Sokolov"-Vakuum-Filter und zwei "ZVU"-Pressen für Schnitzel und eine  "Simon Hesse"-Pelletierungsanlage installiert wurden.

1996 wurde der Gasbetrieb eingeleitet.

1998 wurden Investitionen in die Fabrik durch Kauf von zwei italienischen Kesseln des Typs CCT getätigt, wodurch ein Engpass beseitigt wurde und die Kapazität auf 5.000 Tonnen pro Tag erhöht wurde.

2003 wurde ein neues Silo mit einer Kapazität von 50.000 Tonnen gebaut, und die Rekonstruktion der Extraktionsanlage wurde vollendet, wodurch die Kapazität auf 6.000 Tonnen pro Tag erhöht wurde.

2004 wird in Vakuumfilter für  den Klärschlamm investiert.

1958 beginnt eine Anlage zur Alkoholproduktion innerhalb des Werkes ihre Arbeit, mit einer täglichen Verarbeitungskapazität von 3000 Litern.
Die Fabrik hat in ihrer Geschichte mehrmals die Eigentumsform verändert, im Jahr 1994 wurde die erste Privatisierung durchgeführt, von der das Ergebnis eine Rückkehr der Fabrik in merheitlich staatlichen Besitz, auf der Grundlage der Schuldenübernahme, war.

Die Regierung hat am 10. Juli 2008 die Entscheidung getroffen, eine öffentliche Ausschreibung zur Angebotsabgabe zum Erwerb von Aktien der Sladorana-Gesellschaft.
Die Regierung hat auf ihrer Sitzung am 10. Oktober 2008 ebenso die Entscheidung über die Annahme des Angebots der Firma Viro Zuckerfabrik dd, Virovitica, zum Kauf der Aktien der Sladorana d.d. getroffen.

Gemäß des Abkommens über den Verkauf und die Übertragung der Aktien von Sladorana d.d. Zupanja, abgeschlossen am 28. November 2008 zwischen Viro dd, Virovitica, und der DAB, vertreten durch die CPF d.d., wurde die "Viro" Zuckerfabrik Besitzer von 38,115% des gesamten Aktienkapitals von Sladorana d.d.

Gemäß der Satzungsbestimmungen und des Entscheides zur Erhöhung des Grundkapitals der  Generalversammlung wurde das Grundkapital durch Eigenkapital erhöht. Dem zufolge hat die Gesellschafterversammlung am 23.12.2009 die Entscheidung getroffen, das Grundkapital zu erhöhen und somit ist die "Viro" Zuckerfabrik d.d. zum Mehrheitseigentümer von "Sladorana" dd Zupanja in Höhe von 59,06% geworden.

2009 war durch erhebliche Investitionen gekennzeichnet. Im Laufe des Jahres wurde in das Vermögen etwa 47 Millionen Kuna investiert und in Instandhaltung etwa 22,5 Millionen Kuna.

Im Jahr 2010 wurden die Investitionen in die Modernisierung des Laufwerks und zur Beseitigung von Engpässe fortgesetzt. Die geplante Investitionshöhe im Jahr 2010 beläuft sich auf rund 42 Millionen Kuna. 20 Millionen Kuna wurden in die Instandhaltung, um die Fabrik zu erhalten, investiert. Erwähnenswerte Investitionen:
  • - Instandhaltung der Anlagen,  ca. 20 Millionen Kuna
  • - Wiederaufbau der Kristallzuckerraffinerie
  • - Anschaffung einer "Filtomat"-Sirupfilteranlage
  • - Rekonstruktion der LKW-Entladungsstation
  • - Kesselsschneider
  • - Messerschärfer, etc.
  • - Großwaagen
Aufgrund der Reform der EU-Zuckermarktordnung, die auch der kroatische Markt fühlt, ist die Aufgabe von „Sladorana“ zusammen mit den Produzenten von Zuckerrüben, die Produktionskosten erheblich zu reduzieren, und gleichzeitig die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit im Hinblick auf den EU Zuckermarkt zu erhöhen. Im Rahmen der ständigen Entwicklung und Umstrukturierung der Gesellschaft sowie der Verbesserung der allgemeinen Beziehungen basierend auf den Prinzipien der freien Märkte und der Kundenorientierung hat Sladorana d.d. ein Qualitätsmanagement-System nach ISO 9001:2000. eingeführt. Das ISO-Zertifikat hat Sladorana seit Mai 2006 und ist die erste kroatische Zuckerfabrik mit ISO-Zertifizierung. Sladorana erfüllt die Voraussetzungen des Hygienepaketes umfasst durch das Nahrungsgesetz und besitzt die HACCP-Zertifizierung. Außerdem ist Sladorana durch Kosher und Halal zertifiziert.

Durch ständige Investitionen in Produktionsanlagen und Personal versucht  Sladorana d.d. auf die Herausforderungen der Umgebung, die immer komplexer werden, zu reagieren. Durch die Einführung neuer Produkte wird proaktiv auf den Markt Einfluss genommen, so dass im Jahr 2009 mit den Vorbereitungen für die Herstellung einer Melassemischung namens Sladoliq begonnen wurde, die Anfang 2010 auf den Markt platziert wurde und vom Markt gut aufgenommen wurde. Sladoliq ist das einzige einheimische flüssige Ergänzungsfuttermittel, das für die Wiederkäuer-Fütterung bestimmt ist.
 
Es verbessert die Qualität und erhöht die Menge der produzierten Milch. Der Grundstoff für die Herstellung von Saldoliq ist Melasse, die in Sladorana bisher nur als Rohstoff für die Herstellung von Alkohol diente, während in den westlichen Ländern über 60% der Melasse als Viehfutter verwendet wird. Sladorana d.d. produziert jetzt weißen "Sladonija" Kristallzucker, Ethylalkohol, Proteinpulver, inaktive Hefe, Zuckerrübenmelasse, Sladoliq - das einzige einheimische flüssige Ergänzungsfuttermittel und Zuckerrübenschnitzel.
 
Der Vorstand besteht aus: Dražen Robić - Vorsitzender, Željko Zadro - Mitglied des Vorstands

Medien

Sladorana d.d. - Korporativni film 2010
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